Wer sich von Jesus entfernt muss sterben
....Es gibt Zeiten, da denke ich wie sorglos und unbeschwert die Gottlosen doch so einfach durch die Welt spazieren, wenn ein Problem auftaucht, gibt man einfach dem anderen die Schuld. Hat man eine persönliche Not, geht man in die nächste Kneipe, besäuft sich, oder man lässt sich vom Arzt ein Psychpharmaka verschreiben, und die Sache wird erledigt. Fehlt dem Gottlosen etwas, so beschaft er sichs einfach, mehr oder weniger legal. Ist der Gottlose mal in einer sexuellen Not, so kauft er sich für ein paar Stunden eine Frau, oder gönnt sich sonst etwas schönes.
Doch bei genauerer Betrachtung, merkst du sehr schnell, dass sich der Gottlose immer nur den Leib oder das Fleisch ( Fleisch= Seele und Leib) befriedigt. Diese Befriedigung ist somit nur eine Symptombekämpfung. Das Symptom des Unbefriedigtsein kommt jedoch immer wieder. Der Gottlose muss somit immer wieder dieselben Therapien an sich vornehmen und ist nie zufrieden. Mit anderen Worten: Es ist ein immer wiederkehrender Teufelskreis, weil der Teufel selber in diesem Kreis sitzt.
Wenn uns somit die Gefahr droht, dass wir manchmal fast neidisch auf die Gottlosen schauen, so sollten wir uns sehr schnell korrigieren und zum Wort Gottes zurückkehren. Paulus sagt: Ich bin ganz sicher, dass alles, was wir jetzt erleiden, nichts ist, verglichen mit der Herrlichkeit, die wir einmal erfahren werden.
Somit sage ich mir immer wieder: Lieber jetzt auf Erden, ab und zu durch die Wüste gehen, die Hitze dieser Welt spühren, den Schweiss der Sorgen an meinem Körper herabrinnen lassen, über diesen steinigen und trockenen Boden gehen, sich von wilden Tieren bedrohen lassen, Mangel und Durst erleiden, sich verspotten lassen, sich ab und zu übers Ohr hauen lassen, sich von den drohenden Wellen des Weltenmeeres bedrängen lassen.
Manchmal erschrecke ich, wenn ich all die menschlichen Katastrophen sehe. Auch über all die Naturkatastrophen, die überall immer wieder geschehen, bin ich oft entsetzt. Jesus aber sagt uns in Luk.21.9. Erschreckt nicht und geratet nicht in Panik, denn das alles muss geschehen, bevor das Ende kommt. Desshalb will ich es in Zukunft zulassen, dass mich meine Umwelt verspottet. In diesen Momenten will ich auch lernen, und mich daran erinnern, was Jesus der Sohn Gottes, dem der Vater alles übergeben hat, erlitten hat auf seiner Welt, die Gott doch Ihm persönlich übergeben hat
Bernhard